PKW-Maut

Ab 2019 kommt die PKW-Maut auf den Deutschen Autobahnen!

Seit 27 Jahren wird schon über die PKW-Maut in Deutschland diskutiert. Wie kann man die Finanzierungsengpässe der Straßenverkehrsinfrastruktur und Instandhaltung der Straßen noch bewältigen. Alle Halter in Deutschland Kfz-steuerpflichtigen Kraftfahrzeugen zahlen zur Zeit für die Kosten, Bau und Erhaltung des Straßennetzes über die Kfz-Steuer und die Mineralölsteuer. Bei der PKW-Maut würden alle Deutschen Kfz-steuerpflichtigen Kraftfahrzeuge über einen Freibetrag in der Kfz-Steuer entlastet. (Dazu sind noch keine Angaben bekannt!)

Da die Deutschen Autofahrer auf dem weg zur Ihren Urlaub auch auf Europäschen Autobahnen kräftig Zahlen müssen, würde es nur gerecht sein wenn alle Anderen Autofahrer die die deutschen Autobahnen benutzen auch etwas dafür zahlen sollen. Die PKW-Maut sollten allein ausländische Autofahrer für die Nutzung der Autobahn zahlen, schließlich zahlen wir fast in ganz Europa PKW-Maut.

z.B.: Bulgarien: 7 tage, (etwa 5 Euro), Dänemark: 46€, Frankreich: zwischen 7 und 14 Cent pro Kilometer, Griechenland: einfache Fahrt 2-3€ + Sondermauten bei Brücken und Tunnel, Großbritannien: nur wenige Brücken und Tunnels mit Maut-Pflicht, Italien: für einfache Fahrt bis zu 18,80€, Kroatien: zwischen 5€ -105€ sowie Sondermauten für Brücken und Tunnel, Mazedonien: einfache Fahrt (etwa 1,30 Euro) sowie Sondermauten für Brücken und Tunnel, in Österreich: für 10 Tage: 8,80 Euro; Polen: zwischen 4,00€ – 14,20€, Portugal: ist fast auf allen Strecken Maut bis 21,21€, Rumänien: für 7 tage ca. 3€, Schweiz: 37€ / Jahr, Serbien: teuerste Strecke ca. 6€,  Slowakei: 7 Tage: ca. 10 Euro, Slowenien: 7 Tage: 15 Euro, Spanien: teuerste Strecke 31,45 Euro, Tschechien: 10 Tage: ca. 11,50 Euro, Ungarn: 10 Tage: ca. 10 Euro, nur in Deutschland freie fahrt für alle!

Also sind in der Eurozone viele Autobahnen Brücken und Tunnel mit PKW-Maut pflichtig.

EU-Parlament stimmt gegen Pkw-Maut
Anfang März 2017 hatte sich die große Mehrheit des EU-Parlaments gegen die Einführung gestellt. Die Pläne stellten weiterhin eine indirekte Diskriminierung dar, weil deutsche Autofahrer nicht belastet würden, hieß es in einer Resolution in Straßburg. (Hierbei stelle ich mir die Frage: werden die Deutschen Autofahrer durch die PKW-Mauten in anderen EU Länder nicht Diskriminiert?) Diese ist allerdings für EU-Kommission oder Mitgliedsländer nicht bindend. Die Abgeordneten forderten von der EU-Kommission eine Erklärung, warum sie die überarbeiteten Maut-Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gutheißt und das Vertragsverletzungsverfahren ausgesetzt hat.

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